HELP for all Nations, Inc.

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Praktikum bei HELP for all Nations

Übersicht:

Dauer:

Einsätze sind bis zu einer Dauer von drei Monaten möglich. Bei einer längeren Einsatzdauer oder einem Praktikum ist ein Visum erforderlich. Bei Einsätzen die länger als sechs Wochen dauern, laufen die Bewerbungen über unser Hauptbüro in Lüdenscheid.
Ansprechpartner ist dort Jost Funck. Er ist unter einsaetze@helpinternational.de zu erreichen. Bei kürzeren Einsätzen laufen die Bewerbungen direkt über uns.

Kosten:

Pro Woche $20 für Nebenkosten. Verpflegung übernimmt jeder Teilnehmer selbst (ca. $120 - $150 pro Monat) Hinzu kommen Flugkosten, Anfahrt, Krankenversicherung usw.

Tätigkeitsfeld:

- Teilnahme an unseren täglichen Strasseneinsätzen in Austin, hier dienen wir jungen Obdachlosen und Drogensüchtigen.
- Praktische Arbeiten im LIFEHOUSE Training Center, wo ehemalige Obdachlose mit uns Leben um ein neues Leben zu beginnen. (Renovierung, Umbauten, Gartenarbeit, Hauswirtschaft, Sortieren von Kleiderspenden usw.)
- Teilnahme an Einsätzen in andere US amerikanische Städte

Gute Englischkentnisse sind unbedingt erforderlich.

Um nähere Informationen über Praktika hier bei HELP for all Nations in den USA zu erhalten, setzt euch bitte mit uns in Verbindung.

Berichte

Am richtigen Platz

Marcus Siering - Deutschland - Dezember 2007

Hallo, ich heiße Marcus Siering und mache für 10 Wochen ein Praktikum bei dem HELP for all Nations Team hier in Austin, TX. Nach meinem Abitur und meiner Zivildienstzeit, kam in mir der Wunsch auf ein Kurzzeitpraktikum zu machen. Da ich gute Kontakte zur FCJG in Lüdenscheid hatte, enstand so schnell eine Verbindung zu HELP International.
In einem ihrer Prospekte habe ich dann von der Arbeit hier in den USA erfahren. Ich war sehr an diesem Dienst unter jungen Obdachlosen interessiert. Nach einigen e-Mails, guten ersten Kontakten mit dem Team und vielen Gebeten war es für mich klar. Ich gehe nach Austin, Texas!
Die Zeit hier ist für mich eine ganz besondere. Die Einsätze auf der Straße mit dem Team sind jedes mal neu beindruckend und auch das ganz praktische Zusammenleben ist toll.
Durch die täglichen Einsätze konnte ich schon viel neues lernen. Unter anderem, daß es nicht "nur" immer darum geht das Evangelium zu verkündigen. Oftmals ist vielmehr die ganz praktische Liebe zu den Obdachlosen gefragt. Indem man den Menschen zuhört, ihnen einen heißen Kaffee gibt, warme Kleidung anbietet oder ihnen einfach nur freundlich begegnet wird ihnen die Liebe Jesu auf ganz praktische Art und Weise gezeigt.
Das öffnet Stück für Stück ihre Herzen und lässt Vertrauen entstehen. Ich darf spüren wie Gott mich an diesem Platz haben will und genieße jeden Tag den ich mit dem Team zusammen sein kann. Eins ist jetzt schon sicher, diese Zeit wird für mich unvergesslich bleiben.

Noch mehr Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations gibt es hier.

Ferien auf der Strasse

Boone Sommerfeld - USA - März 2007

Lieber Leser, mein Name ist Boone. Ich studiere gerade and der John Brown Universität in Siloam Springs, Arkansas.
Vor einigen Wochen bekam ich den Wunsch für eine gewisse Zeit mit obdachlosen Menschen auf der Strasse zu leben und herauszufinden was es bedeuted wirklich voll von Gott abhängig zu sein.
Nachdem ich durch einen Freund von HELP for all Nations gehört habe, rief ich bei ihnen an und bewarb mich um ein Praktikum.
Sie sagten mir das es nicht ratsam ist auf der Strasse zu schlafen aber das ich bei ihnen im Schulbus wohnen kann. So haben mein Freund Adam und ich zum Anfang der Ferien aufgemacht um ein Parktikum bei HELP zu machen.
Es war eine wunderbare Erfahrung mit ihnen zu leben und neue Freundschaften auf der Strasse zu schliessen.

Boone Sommerfeld (Praktikant)


Adam's Erfahrung

Adam Martin - USA - März 2007

Auf einem der Einsätze auf der Guadalupe Street kam Dan plötzlich auf mich zu ... Er erkannte mich, rief meinen Namen und umarmte mich. Wir hatten uns zwei Tage vorher kennen gelernt. Dann erinnerte ich mich an etwas sehr tragisches in Dan's Leben. Er hat keinen einzigen Menschen auf dieser Welt. Wenige nehmen sich Zeit ihm zuzuhören.
Es ist immer noch sehr schwierig für mich mir diese Art von tiefer Einsamkeit vorzustellen.
Es scheint, dass ihm jede Form von persönlicher Beziehung zu anderen fehlt. Diese unglaubliche Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit führte mich dazu kurz für Dan zu beten. Ich betete, dass Dan wirklich Jesus kennen lernt, der ihn kennt bei seinem Namen nennt und der sich für ihn hingegeben hat.
Es war ein wunderbares Erlebnis für mich, dass Dan mich wieder erkannte, obwohl unsere gemeinsame Zeit nur kurz war.
Während der wenigen Tage die ich auf der Strasse in Austin verbrachte wurde ich an etwas sehr wichtiges bezüglich meiner Haltung gegenüber Obdachlosen erinnert.
Jesus unter ihnen zu repräsenieren heißt nicht unbedingt dass ich jetzt auch als Obdachloser leben muß, sondern daß ich persönlich an ihren Leiden teilhabe und ihnen zeige, daß nur in Jesus wirkliche Hoffnung zu finden ist.
So zu tun als ob ich arm wäre und so zu leben ist eine Sache, - den Armen ein Diener und Freund zu sein ist etwas viel besseres.

Adam Martin (Praktikant)

Amerika liegt uns am Herzen

Michael und Anita Riem - Schweiz - November 2006

Anita und Michael waren für drei Monate als Praktikanten bei uns. Sie waren uns eine große Hilfe und es war wunderbar zu erleben wie sie mit uns daran gearbeitet haben, daß Gottes Vision für Amerika Wirklichkeit wird.

" Wir haben einfach eine Liebe für dieses Land. Vor zwei Jahren fingen wir an Gott zu fragen, wie wir Amerika dienen könnten. Nach einem Jahr hörten wir von HELP for all Nations und bewarben uns für ein dreimonatiges Praktikum. Gott öffnete uns alle Türen, auch die, die fest verschlossen zu sein schienen. Jetzt sind wir schon einen Monat hier und fühlen uns wie zu Hause. Gott hat uns an den richtigen Platz gestellt.
Wir erleben hier eine geniale und lehrreiche Zeit!"

Anita und Michael Riem (CH)