HELP for all Nations, Inc.

german page go to english page

Praktikum bei HELP for all Nations

Um nähere Informationen über Praktika hier bei HELP for all Nations in den USA zu erhalten, setzt euch bitte mit uns in Verbindung.

Berichte

Heilender Dienst

von Terry Cole

Mein Name ist Terry. Ich bin seit dem letzten Frühling mit dem "Cream And Sugar" - Team befreundet und habe im Sommer für einige Wochen als Praktikant an ihren Einsätzen teilgenommen. Ich bin ein Computer-Ingenieur und arbeite seit 25 Jahren in der High-Tech Branche. Allerdings habe ich mich mehr und mehr mit der Situation der obdachlosen Bevölkerung von Austin beschäftigt. Ich habe in den letzten 5 Jahren ein- oder zweimal pro Woche als Freiwilliger bei einem staatlichen Sozialdienst gearbeitet, der Obdachlose im Alter von 17 bis 24 Jahren betreut und sich um ihre grundlegenden Bedürfnisse kümmert .
Im Laufe der Jahre wurde mir bewusst, dass wir hier auch einen christlichen Dienst brauchen, um genau diesen jungen Menschen zu helfen. Ich betete zu Gott, dass er Missionare nach Austin sende, um den Leuten zu dienen. Ich hatte keine Ahnung, dass während der gesamten fünf Jahre das "HELP for all Nations" - Team hier in der Gegend unterwegs war. Dann haben wir uns im vergangenen Frühling kennengelernt, weil der "Cream And Sugar"- Wohnwagen auf dem gleichen Parkplatz steht wie mein Auto. Als ich den Wohnwagen zum ersten Mal sah, klopfte ich an die Tür und wurde herzlich begrüsst. Nachdem ich sie ein paar Mal besucht hatte eröffnete ich ihnen, dass sie die Antwort auf meine Gebete seien!
Bald wurde ich zu einem regelmässigen Besucher im Anhänger. Ich liebe es wirklich dort zu sitzen und beim Austeilen von Suppe, Kaffee und Gebäck zu helfen. Ich geniesse es, mehr über das Leben der Gäste zu erfahren, ihren Geschichten zuzuhören und sie zu ermutigen, eine Zukunft mit Jesus anzusteuern. Es ist wunderbar wenn wir ihnen ganz praktisch helfen können, aber oft müssen wir einfach damit zufrieden sein, dass wir ihnen unsere Freundschaft, moralische Unterstützung und ein offenes Ohr anbieten können. Da sie meistens von anderen Leuten gemieden oder ignoriert werden weil sie auf der Strasse leben oder süchtig sind, ist es ein grosser Segen für sie, wenn sie sich bei uns akzeptiert und angenommen fühlen.
Einige der Gäste sind Brüder und Schwestern in Christus. Ich denke es muss sehr schwierig sein, als Christ zu leben und den Glauben aufrecht zu erhalten wenn man obdachlos ist. Besonders diesen Leuten können wir versichern, dass Gott sie nicht vergessen hat und dass ER sie über alles liebt.
Es gibt kaum etwas schöneres am Tag, als in den Wohnwagen zu kommen um zu sehen wer alles da ist. Obdachlos oder nicht, Gott liebt jeden einzelnen von ihnen, egal ob sie schlecht riechen, schlechter Laune sind oder in Schwierigkeiten stecken. Das grösste Geschenk das ich kürzlich erhalten habe war das breite Grinsen einer jungen Frau die mich wieder erkannte, als ich sie vor einigen Wochen im Wohnwagen kennenlernte und sie seitdem nicht mehr gesehen hatte.
Das letzte Jahr war schwierig für mich an meinem Arbeitsplatz. Aber nach jedem Tag den ich bei "Cream And Sugar" verbringen konnte gehe ich guten Mutes nach Hause, weil sich die Liebe zu Jesus durch diesen Dienst vertieft hat.
Meine Familie sieht den Unterschied auch. Das Team wurde ein riesiger Segen für mich und meine ganze Familie! Sie dienen den Obdachsen mit Hingabe und Bescheidenheit. Dennoch erhalten sie so starke Familien und die Gutmütigkeit. Ich danke Gott für ihren heilenden Dienst und dafür, dass ich nicht alleine in Austin bin.

Am richtigen Platz

Marcus Siering - Deutschland - Dezember 2007

Hallo, ich heiße Marcus Siering und mache für 10 Wochen ein Praktikum bei dem HELP for all Nations Team hier in Austin, TX. Nach meinem Abitur und meiner Zivildienstzeit, kam in mir der Wunsch auf ein Kurzzeitpraktikum zu machen. Da ich gute Kontakte zur FCJG in Lüdenscheid hatte, enstand so schnell eine Verbindung zu HELP International.
In einem ihrer Prospekte habe ich dann von der Arbeit hier in den USA erfahren. Ich war sehr an diesem Dienst unter jungen Obdachlosen interessiert. Nach einigen e-Mails, guten ersten Kontakten mit dem Team und vielen Gebeten war es für mich klar. Ich gehe nach Austin, Texas!
Die Zeit hier ist für mich eine ganz besondere. Die Einsätze auf der Straße mit dem Team sind jedes mal neu beindruckend und auch das ganz praktische Zusammenleben ist toll.
Durch die täglichen Einsätze konnte ich schon viel neues lernen. Unter anderem, daß es nicht "nur" immer darum geht das Evangelium zu verkündigen. Oftmals ist vielmehr die ganz praktische Liebe zu den Obdachlosen gefragt. Indem man den Menschen zuhört, ihnen einen heißen Kaffee gibt, warme Kleidung anbietet oder ihnen einfach nur freundlich begegnet wird ihnen die Liebe Jesu auf ganz praktische Art und Weise gezeigt.
Das öffnet Stück für Stück ihre Herzen und lässt Vertrauen entstehen. Ich darf spüren wie Gott mich an diesem Platz haben will und genieße jeden Tag den ich mit dem Team zusammen sein kann. Eins ist jetzt schon sicher, diese Zeit wird für mich unvergesslich bleiben.

Noch mehr Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations gibt es hier.

Ferien auf der Strasse

Boone Sommerfeld - USA - März 2007

Lieber Leser, mein Name ist Boone. Ich studiere gerade and der John Brown Universität in Siloam Springs, Arkansas.
Vor einigen Wochen bekam ich den Wunsch für eine gewisse Zeit mit obdachlosen Menschen auf der Strasse zu leben und herauszufinden was es bedeuted wirklich voll von Gott abhängig zu sein.
Nachdem ich durch einen Freund von HELP for all Nations gehört habe, rief ich bei ihnen an und bewarb mich um ein Praktikum.
Sie sagten mir das es nicht ratsam ist auf der Strasse zu schlafen aber das ich bei ihnen im Schulbus wohnen kann. So haben mein Freund Adam und ich zum Anfang der Ferien aufgemacht um ein Parktikum bei HELP zu machen.
Es war eine wunderbare Erfahrung mit ihnen zu leben und neue Freundschaften auf der Strasse zu schliessen.

Boone Sommerfeld (Praktikant)


Adam's Erfahrung

Adam Martin - USA - März 2007

Auf einem der Einsätze auf der Guadalupe Street kam Dan plötzlich auf mich zu ... Er erkannte mich, rief meinen Namen und umarmte mich. Wir hatten uns zwei Tage vorher kennen gelernt. Dann erinnerte ich mich an etwas sehr tragisches in Dan's Leben. Er hat keinen einzigen Menschen auf dieser Welt. Wenige nehmen sich Zeit ihm zuzuhören.
Es ist immer noch sehr schwierig für mich mir diese Art von tiefer Einsamkeit vorzustellen.
Es scheint, dass ihm jede Form von persönlicher Beziehung zu anderen fehlt. Diese unglaubliche Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit führte mich dazu kurz für Dan zu beten. Ich betete, dass Dan wirklich Jesus kennen lernt, der ihn kennt bei seinem Namen nennt und der sich für ihn hingegeben hat.
Es war ein wunderbares Erlebnis für mich, dass Dan mich wieder erkannte, obwohl unsere gemeinsame Zeit nur kurz war.
Während der wenigen Tage die ich auf der Strasse in Austin verbrachte wurde ich an etwas sehr wichtiges bezüglich meiner Haltung gegenüber Obdachlosen erinnert.
Jesus unter ihnen zu repräsenieren heißt nicht unbedingt dass ich jetzt auch als Obdachloser leben muß, sondern daß ich persönlich an ihren Leiden teilhabe und ihnen zeige, daß nur in Jesus wirkliche Hoffnung zu finden ist.
So zu tun als ob ich arm wäre und so zu leben ist eine Sache, - den Armen ein Diener und Freund zu sein ist etwas viel besseres.

Adam Martin (Praktikant)

Amerika liegt uns am Herzen

Michael und Anita Riem - Schweiz - November 2006

Anita und Michael waren für drei Monate als Praktikanten bei uns. Sie waren uns eine große Hilfe und es war wunderbar zu erleben wie sie mit uns daran gearbeitet haben, daß Gottes Vision für Amerika Wirklichkeit wird.

" Wir haben einfach eine Liebe für dieses Land. Vor zwei Jahren fingen wir an Gott zu fragen, wie wir Amerika dienen könnten. Nach einem Jahr hörten wir von HELP for all Nations und bewarben uns für ein dreimonatiges Praktikum. Gott öffnete uns alle Türen, auch die, die fest verschlossen zu sein schienen. Jetzt sind wir schon einen Monat hier und fühlen uns wie zu Hause. Gott hat uns an den richtigen Platz gestellt.
Wir erleben hier eine geniale und lehrreiche Zeit!"

Anita und Michael Riem (CH)