Cream And Sugar
August 2007
Während der vergangenen vier Jahre haben wir jungen Obdachlosen und Runaways in Austin, Texas gedient. Diese Jahre sind geprägt von aufregenden Geschichten, von Leuten deren Leben durch die Kraft Jesu verändert wurde. Wir hatten die Möglichkeit, hunderten von hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen die Liebe Gottes praktisch zu vermitteln.
Natürlich wurden wir dabei immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert. Eine der Herausforderugen ist der Umstand, dass wir draussen arbeiten. Das Wetter ist normalerweise kein Problem, da in Texas fast immer angenehme Wetterverhältnisse herrschen. Der Winter besteht meistens nur aus ein paar wenigen kalten Tagen. [Mehr Informationen]
Das eigentliche Problem ist die konstante Ablenkung die das geschäftige Leben auf der Strasse mit sich bringt. Leute handeln mit Drogen, die Polizei überprüft verdächtige Personen und Leute kommen und gehen wie auf einem Bahnhof. Viele der Obdachlosen sind den ganzen Tag damit beschäftigt ihren Geschäften nachzugehen, z.B. Drogen oder Alkohol zu besorgen und Geld zu beschaffen. Danach versuchen sie einen Schlafplatz in einem verlassenem Haus oder Park zu finden.
Wie ist es möglich, ein ernsthaftes und tiefgehendes Gespräch zu führen, wenn gleichzeitig so viel Unruhe herrscht? Aus Erfahrung können wir sagen, dass dies fast nicht möglich ist und auf die Dauer frustrierend sein kann. Vergangenen Sommer haben wir versucht dieses Problem zu lösen indem wir in der Nähe ein Einzimmerapartement angemietet haben. Obwohl es zu unserm "LIFE Shop" nur ca. zehn Minuten zu Fuss waren stellte sich heraus, dass dies zu weit vom eigentlichen Geschehen entfernt ist.
Wir konnten nur sporadisch Leute davon überzeugen, mit uns in den "LIFE Shop" zu kommen und etwas Zeit mit uns zu verbringen. Obwohl uns dieses Lokal in vielerlei Hinsicht zum Segen wurde, haben wir den "LIFE Shop" vergangenen März wieder geschlossen.
Die Lösung
Wir glauben, dass wir mit unserem Lokal mobil werden sollten. Unsere Idee ist es, ein fahrendes Café zu bauen. Es soll ein Ort sein wo es im Sommer kühl und im Winter warm ist. Es soll ein Ort sein wo man etwas zu Essen und Kleider bekommen kann.
Doch zu allererst soll es ein Ort sein wo man sich gerne aufhält und wo man Gottes Gegenwart und seine Kraft erleben kann. Wir möchten für die Leute beten und Gespräche führen können ohne dabei immer durch Lärm oder andere Faktoren gestört zu werden.
Umbau
Wir von "HELP for all Nations" sind mittlerweile ziemlich erfahren im Umbau von alten Fahrzeugen (falls Sie noch keine Bilder von unserem vergangenen Schulbusprojekt gesehen haben, klicken sie hier). Wir werden nun den Wohnwagen in einen "Mobil Coffee Shop" umwandeln.
Sobald wir mit dem Umbau fertig sind, können wir den Wohnwagen auch bei anderen Gelegenheiten, nebst den regelmässigen Einsätzen, nutzen. Wir hätten auch die Möglichkeit, in andere Städte zu fahren und unseren Leuten dort zu dienen. Auch die "Rainbow Gatherings" könnten wir noch öfter besuchen.
Gallerie
Fertig

noch 14 Tage
Umbau
vorher...



