inside #11/07 - November 2007
Cream And Sugar
Nach langer Arbeit haben wir nun unser mobiles Wohnzimmer fertig gestellt. Am Mittwoch den 24. Oktober waren wir zum ersten Mal mit unserem Wohnwagen auf Einsatz. Es war ein voller Erfolg. Wir haben mit dem gesamten Project in Schwarze getroffen.
Während einige Mitarbeiter nach wie vor zu Fuss in den Strassen und Gassen unterwgs sind um mit Leuten zu sprechen und Bedürftigen zu dienen, haben wir Gäste im Wohnwagen und können persönliche Gespräche führen.
In den wenigen Wochen wo wir nun in dieser Art Einsatz machen, haben wir festgestellt, dass es in den Gesprächen mehr um Jesus geht und dass sich die Leute mehr öffnen, wenn wir uns mit ihnen in den Wohnwagen zurückziehen.
Das war unser Hauptanliegen, einen Ort zu haben wo die Leute ungestört in Gottes Gegenwart kommen können. Wo Raum ist zum Gebet und zum Neuanfang.
Aber damit nicht genug. Im Laufe der letzten Jahre haben wir gemerkt, dass unsere Runaways vor allem über e-Mail und Internet miteinander kommunizieren. So haben wir extra für sie eine Webseite ins Leben gerufen um den Kontakt mit ihnen zu halten und Denkanstösse zum Evangelium zu geben. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt.
Schaut doch mal auf creamandsugar.org vorbei. Es lohnt sich.
Praktikum in Texas: Marcus
Hallo, ich heiße Marcus Siering und mache für 10 Wochen ein Praktikum bei dem HELP for all Nations Team hier in Austin, TX. Nach meinem Abitur und meiner Zivildienstzeit, kam in mir der Wunsch auf ein Kurzzeitpraktikum zu machen. Da ich gute Kontakte zur FCJG in Lüdenscheid hatte, enstand so schnell eine Verbindung zu HELP International.
In einem ihrer Prospekte habe ich dann von der Arbeit hier in den USA erfahren. Ich war sehr an diesem Dienst unter jungen Obdachlosen interessiert. Nach einigen e-Mails, guten ersten Kontakten mit dem Team und vielen Gebeten war es für mich klar. Ich gehe nach Austin, Texas!
Die Zeit hier ist eine ganz besondere für mich. Die Einsätze auf der Straße mit dem Team sind jedes mal neu beindruckend und auch das ganz praktische Zusammenleben ist toll.
Durch die täglichen Einsätze konnte ich schon viel neues lernen. Unter anderem, daß es nicht "nur" immer darum geht das Evangelium zu verkündigen. Oftmals ist vielmehr die ganz praktische Liebe zu den Obdachlosen gefragt. Indem man den Menschen zuhört, ihnen einen heißen Kaffee gibt, warme Kleidung anbietet oder ihnen einfach nur freundlich begegnet wird ihnen die Liebe Jesu auf ganz praktische Art und Weise gezeigt.
Das öffnet Stück für Stück ihre Herzen und lässt Vertrauen entstehen. Ich darf spüren wie Gott mich an diesem Platz haben will und genieße jeden Tag den ich mit dem Team zusammen sein kann. Eins ist jetzt schon sicher, diese Zeit wird für mich unvergesslich bleiben.
Noch mehr Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations gibt es hier.
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