inside #10 - Oktober 2005
Eine Bitte aus dem Gefängnis
Nick sagte einmal zu uns: "Wenn ich der war dem ihr helfen konntet, dann habenn sich alle eure Opfer gelohnt".
Ein paar Monate später erfuhren wir, dass er verhaftet wurde und eine mehrmonatige Haftstrafe absitzen muss.
Kurze Zeit später treffen wir einen seiner odachlosen Freunde auf der Strasse.
Er teilte uns mit, dass Nick immer noch im Gefängnis ist und nach uns gefragt hat.
Er fühlt sich so einsam und wir sollen ihm doch mal einen Brief schreiben. Natürlich liessen wir uns nicht zweimal bitten.
Nick war begeistert und zugleich berührt von uns zu hören. Wir werden ihn in den kommenden Tagen im Gefängnis besuchen und ihm die Liebe Gottes auf diese Weise weitergeben.
Es ist ein wertvolles Gefühl von einem Menschen aus dem Gefängnis "verlangt" zu werden.
neue Wohnmöglichkeit ab dem 30. November 2005
Nach wie vor suchen wir hier in Austin, nach einer dauerhaften Bleibe für den Dienst und für die Mitarbeiter.
Das Gebäude, in dem wir jetzt wohnen wird im nach dem 30. November 2005 abgerissen und bis dahin müssen wir eine neue und vor allem dauerhafte Bleibe für den Dienst gefunden haben.
Dafür brauchen wir Startkapital und monatliche Unterstützung um die laufen Ausgaben (Miete und Nebenkosten) bestreiten zu können. Wenn sie uns hierbei unterstützen möchten würde uns das sehr freuen.
Für weitere Informationen besuchen die doch bitte unsere Internetseite.
Paul - die Kraft des Kreuzes
Paul (54 J.) kennen wir schon seit über einem Jahr. Er ist seit langer Zeit obdachlos und war auch oft im Gefängnis.
Immer wieder erzählt er davon, wie ihn sein Vater als Kind misshandelt hat und ihn schliesslich, als er 18 Jahre war, vor die Tür setzte.
Paul sagt immer, dass das der Grund dafür sei, dass er im Leben nicht zurechtkommt.
Als er, wie schon so oft wieder einmal einen ganzen Tag bei uns verbracht hat, hielt er wieder lange Reden darüber was sein Vater doch für ein schlechter Mensch ist. Auch hat er immer wieder gesagt, dass er seine Vergangenheit hinter sich lassen möchte und von vorne anfangen will.
Wir haben dann ein sehr intensives Gespräch mit ihm gehabt. Noch am selben Abend hat Paul ein neues Leben mit Jesus angefangen und konnte danach seinem Vater unter Tränen vergeben. Nachdem wir gebetet hatten, sagte er, dass er richtig gespürt hat, wie all die Bitterkeit aus seinem Herzen verschwindet.
Seit diesem Abend folgt Paul Jesus nach. Er möchte Gottes Willen für sein Leben erkennen und das Richtige tun. Um ihn dabei zu unterstützen verbringen wir soviel Zeit wie möglich mit ihm. Er geniesst es bei unseren Anbetungszeiten und Andachten dabei zu sein!
Tanja und Gerald Spreer
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