inside #6 - Juni 2005
Gott hat uns wirklich reich gesegnet und wir sind begeistert über all die wunderbaren Dinge die Er unter uns tut. In diesem inside haben wir ermutigende Zeugnisse und berichten ausserdem über unsere Sommer Offensive, die wir in den nächsten Monaten durchführen werden.
hot summer
Wir stehen kurz vor unserer Sommer- Offensive. Für die
nächsten Monate planen wir als Team intensive
Aktivitäten auf den Strassen Austins. Ausserdem
möchten wir während dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit
der Öffentlichkeits- arbeit widmen und unsere Arbeit in
Austin bekannt machen. Wir hoffen, dass wir dadurch
ein Freundes- und Unterstützernetz schaffen können.
Für dieses Projekt wurden uns drei Wohnungen in einem
alten Haus in Stadt- zentrum von Austin zur Verfügung
gestellt. Wir dürfen diese während dieser befristeten
Zeit kostenlos nutzen und als Basis-Camp für unsere
Einsätze gebrauchen.[mehr...]
zeugnisse
ungeahnte Auswirkungen
Anbetung verändert die geistliche Atmosphäre an einem Ort. Wir alle wissen das und haben es schon erlebt.
Deshalb beten wir Jesus gerade an Orten von gosser Finsernis an. Am Renaissance Mart in Austin halten sich
viele Obdachlose, Runaways und Drogensüchtige auf. Hier haben wir regelmässig unsere Anbetungszeiten.
Viele wunderbare Sachen haben wir schon erlebt. Es ist faszinierend zu sehen wir Gottes Gegenwart harte
Herzen erweicht. Aber es passiert noch viel mehr als wir mit unseren Augen sehen können.
Die folgende Begebenheit hat uns die Sprache verschlagen...
"Ash" (die Esche) ist ein Punker der wirklich zum fürchten aussieht. Seine Familie stammt aus Norwegen und er sieht mit
seinen langen roten Haaren auch wie ein Wickinger aus. ( Die Esche ist auch das Zentrum der nordischen Mythologie,)
Gesehen haben wir ihn schon oft aber wir sind immer
der Meinung gewesen, das es wohl nicht möglich sein wird mit ihm zu reden. Oft schreit er laut auf dem Platz
umher und schaut uns sehr finster an.
Vor kurzem kam er auf uns zu und hat uns seine Meinung zum christlichen Glauben dargelegt. Dann sagte er, daß unser
Singen dort am Platz viel mehr bewirkt als uns bewusst ist. Er hat erzählt, daß sich ein junges Mädchen das Leben
nehmen wollte und als sie uns singen hörte hat sie es doch nicht getan.
Wir waren so beindruckt, daß wir gar nicht wussten was wir sagen sollen. Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes !!!
[mehr Zeugnisse]
Mathew
Mathew haben wir seit einigen Monaten nicht mehr angetroffen. Nun sitzt er vor uns und freut sich uns zu sehen. Eines der ersten Dinge die er sagt ist:
"Vielen Dank noch einmal für den Schlafsack den ihr mir damals geschenkt habt, ihr habt mich dadurch enorm gesegnet".
Die Rede war von einem Ereignis das sich vorletzten Winter abgespielt hat, eineinhalb Jahre her. Das nächste was er sagt ist:
"Vielen Dank, dass ihr Euch an meinen Namen erinnern könnt, ich sehe dies nicht als eine Selbstverständlichkeit an."
Ausserdem:
"Falls es Euch heute Abend noch niemand gesagt hat, möchte ich es Euch jetzt sagen: vielen Dank für Euren Einsatz hier auf der Strasse".
Ein Email
Ashley ist 19 Jahre alt und ist schwanger. Wir haben sie in Austin getroffen. Sie wollte unbedingt nach Dallas zurück wo sie herkam, aber leider hatte sie kein Geld für das Busticket. Alle Stellen die sie abgeklappert hatte um Hilfe zu bekommen haben sie abgewiesen. Deshalb haben wir ihr dann die Fahrt bezahlt und sie zur Greyhound Bushaltestelle gebracht. Sie war glücklich endlich nach Hause fahren zu können. Ihre obdachlosen Freunde waren darüber sehr berührt. Einer schrieb uns ein e-mail um sich zu bedanken.
Hier ein Auszug aus Teddy's e-mail:
"Hallo. Ich weiss nicht ob ihr euch an mich erinnert, aber ich bin Teddy, der Typ mit den vielen Tätovierungen. Ihr habt mich am "Square" getroffen. Ich wollte euch bloss schreiben und Danke sagen für all das was ihr hier auf der Strasse tut. Das ihr Ashley die Fahrkarte gekauft habt war sehr nett von euch......also nochmals vielen Dank und ich denke die Welt oder diese Nation ist wegen euch schon ein besserer Ort geworden."
Es hat uns sehr ermutigt von jemandem von der Strasse zu hören, was ihnen unser Einsatz bedeutet.
Neues Dienstfahrzeug
Unser Dienstwagen (Mini Van) ist vor wenigen Tagen kaputt gegangen. Wegen den hohen Reparaturkosten und dem schlechten Zustand des Autos hat sich eine Reparatur nicht mehr gelohnt. Unser Dienst ist sehr von einem Auto abhängig und deshalb brauchen wir dringend ein neues Fahrzeug. Darum möchten wir Euch um Hilfe bitten. Wenn Ihr uns mit Finanzen weiterhelfen möchtet, würden wir uns darüber sehr freuen.
[Kontakt] oder [Helfen sie mit!]
Gottes Geschenk
Am 5. Juni 2005 um 12.42 Uhr ist Joshua Levi Brunner in San Antonio, Texas zur Welt gekommen. Er war 51 cm gross und 3740 g schwer. Wir freuen uns alle über das wunderbare Geschenk das unser Leben bereichert.
Kurt und Barbara mit David
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