inside #3/2007 - März 2007
Jesus Loves You Ministries
Wir hatten das Privileg, unsere Freunde von "Jesus Loves You Ministries" für ein paar Tage bei uns zu Besuch zu haben.
Sie haben die gleichen jungen Leute auf dem Herzen wie wir und versuchen sie auf den Rainbow-Gathering Veranstaltungen mit dem Evangelium
zu erreichen. Wir verbrachetn eine sehr gesegnete Zeit miteinander und unsere Freundschaft wurde vertieft.
Ferien auf der Strasse
Lieber Leser, mein Name ist Boone. Ich studiere gerade and der John Brown Universität in Siloam Springs, Arkansas.
Vor einigen Wochen bekam ich den Wunsch für eine gewisse Zeit mit obdachlosen Menschen auf der Strasse zu leben und herauszufinden
was es bedeuted wirklich voll von Gott abhängig zu sein.
Nachdem ich durch einen Freund von HELP for all Nations gehört habe, rief ich
bei ihnen an und bewarb mich um ein Praktikum.
Sie sagten mir das es nicht ratsam ist auf der Strasse zu schlafen aber das ich bei ihnen im Schulbus wohnen kann. So haben mein Freund Adam und
ich zum Anfang der Ferien aufgemacht um ein Parktikum bei HELP zu machen.
Es war eine wunderbare Erfahrung mit ihnen zu leben und neue Freundschaften auf der Strasse zu schliessen.
Boone Sommerfeld (Praktikant)
Adam's Erfahrung
Auf einem der Einsätze auf der Guadalupe Street kam Dan plötzlich auf mich zu ... Er erkannte mich, rief meinen Namen und umarmte mich. Wir hatten
uns zwei Tage vorher kennen gelernt. Dann erinnerte ich mich an etwas sehr tragisches in Dan's Leben. Er hat keinen einzigen Menschen auf dieser Welt.
Wenige nehmen sich Zeit ihm zuzuhören.
Es ist immer noch sehr schwierig für mich mir diese Art von tiefer Einsamkeit vorzustellen.
Es scheint, dass ihm
jede Form von persönlicher Beziehung zu anderen fehlt. Diese unglaubliche Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit führte mich dazu
kurz für Dan zu beten. Ich betete, dass Dan wirklich Jesus kennen lernt, der ihn kennt bei seinem Namen nennt und der sich für ihn
hingegeben hat.
Es war ein wunderbares Erlebnis für mich, dass Dan mich wieder erkannte, obwohl unsere gemeinsame Zeit nur kurz war.
Während der wenigen Tage die ich auf der Strasse in Austin verbrachte wurde ich an etwas sehr wichtiges bezüglich meiner Haltung gegenüber Obdachlosen
erinnert.
Jesus unter ihnen zu repräsenieren heißt nicht unbedingt dass ich jetzt auch als Obdachloser leben muß, sondern daß ich persönlich an ihren
Leiden teilhabe und ihnen zeige, daß nur in Jesus wirkliche Hoffnung zu finden ist.
So zu tun als ob ich arm wäre und so zu leben ist eine Sache, - den
Armen ein Diener und Freund zu sein ist etwas viel besseres.
Adam Martin (Praktikant)
Zurück zu Jesus
Letztes Jahr haben wir Bobby für mehrere Monate im Gefängnis besucht und er hat während dieser Zeit Jesus erlebt.
Leider hat er sich nach seiner Entlassung sowohl von Jesus wie auch von uns abgewandt.
Doch vor ein paar Monaten hatten wir eine sehr
gute Begegnung mit Bobby. Langsam öffnet er erneut sein Herz und freut sich, uns zu sehen. Vor ein paar Tagen nun fragte er uns demütig:
"Habt Ihr vielleicht einen Bibelkreis oder etwas ähnliches? Ich vermisse diesen tiefen Frieden denn ich damals im Gefängnis erlebt habe. Ich möchte zurück zu Jesus finden".
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