inside #01/2008 - Januar 2008
Auf Hochtouren
Vor vier Monaten haben wir unser "Cream And Sugar" Projekt gestartet und seit dem ersten Tag laufen unsere Einsätze mit dem Mobilen Café auf Hochtouren.
Es ist wirklich nicht einfach unsere Begeisterung in Worte zu fassen. Durchschnittlich haben wir täglich um die 20 Leute bei und zu Gast. An besonders kalten Tagen können es auch mal um die 40 sein.
Besonders dankbar sind wir darüber, dass wir nicht nur ein weiterer Sozialdienst sind. Wir sind eine echte Gemeinschaft. In den letzten Wochen sind so viele Gott gegebene Freundschaften und Beziehungen entstanden, und wir sind sprachlos über das Vertrauen und die Offenheit die uns von seiten unserer Gäste entgegengebracht wird. Vor allem die jungen Obdachlosen und Runaways die uns ja besonders am Herzen liegen gehen bei uns aus und ein. Wir haben creamandsugar.org Aufnäher und Anstecker anfertigen lassen und die Leute sind völlig verrückt danach.
Wann immer es möglich ist, nehmen wir die Gelegenheit wahr für Leute zu beten. Gerade wenn Runaways Gebet annehmen die wir schon lange kennen, und die bisher nicht an Jesus interessiert waren ist das begeisternd.
Links:
- Video: Ein typischer Nachmittag bei Cream And Sugar
- www.creamandsugar.org
Ein Freund mehr
Gary ist unser ehemaliger Nachbar. Er war einer der uns nicht freundlich gesonnen war. Immer wieder hat er uns beschimpft und verflucht. Anfangs haben wir versucht auf ihn einzugehen und heraus zu finden was das Problem ist. Das hat nichts gebracht. So ging es ein ganzes Jahr lang.
Kurz vor Weihnachten kam er dann auf uns zu und fragte, ob wir auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsparty auf der Strasse machen. Wir waren ganz überrascht. Bei der Feier hat sich Gary dann bei uns für seine Feindseligkeit entschuldigt. Jetzt ist er ein regelmässiger Gast in unserem Wohnwagen.
Letzte Woche sagte er uns: "Ich habe leider gar keine Familie mehr, ihr seid jetzt meine Familie". Gott hat ein gewaltiges Wunder getan.
Wohnsituation
Mitte des Jahres werden wir als Dienst auf ein neues Grundstück umziehen, wo wir für längere Zeit bleiben können. Dort gibt es viel Platz zum Wachsen und der Dienst kann sich ausbreiten. Wir sind Gott sehr dankbar, dass uns dieses Grundstück schon versprochen ist, und für all die Gunst die ER uns beim Besitzer geschenkt hat.
Da wir unser bisheriges Zuhause am 1. März geräumt haben müssen, werden wir für die nächsten sechs Monate einen kleinen Zwischenschritt unternehmen und in verschiedene Wohnungen und Häuser umziehen. All unsere Dienste und Projekte werden wie gehabt weiter laufen.
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